Daten+Fakten

Webmaster, 21. Juni 2008 | Allgemein

Wird unsere Heimat zum Transitopfer?

Die bestehende B 317 soll in den nächsten Jahren zu einer starken Transitroute ausgebaut werden. Mit den ersten Umsetzungsarbeiten soll schon 2011 begonnen werden, für das Jahr 2020 ist die Fertigstellung des Vollausbaus der S 37 prognostiziert. Ergebnis dieses Monsterprojektes wäre eine dramatische Zunahme des Verkehrs, vor allem Transit LKWs, mit einer verheerender Wirkung auf die gesamte Region.

Daten: Asfinag

Vervielfachung des Verkehrs

Sind die offiziellen Prognosen der Asfinag schon erschreckend genug, sprechen unabhängige Verkehrsexperten von einer weit größeren Verkehrslawine. Eine bewusste Verharmlosung soll die zu erwartende Überschreitung sämtlicher Grenzwerte für Lärm und Luftverschmutzung vertuschen, um eine Genehmigung überhaupt erst möglich zu machen. Univ.Prof. DI Dr. Hermann Knoflacher (Institut für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik) spricht von zu erwartenden Verhältnissen, wie sie auf der Inntalautobahn mit 80.000 Kfz pro Tag und einem exorbitant hohen LKW-Anteil herrschen!

Der kürzeste Weg führt über die S 37

Die Strecke Wien-Klagenfurt ist über die S6 Semmering Schnellstraße, die S 36 und die geplante S 37 rund 30 km kürzer als die Verbindung über die Südautobahn. Durch einen geschlossenen 4-streifigen Ausbau würde sich hier die Transit-Hauptroute für den “Süd-Ost Schwerverkehr” etablieren.

Die S 37 ist auch die kürzeste Verbindung zwischen Linz und Klagenfurt. Nach dem Vollausbau der A 9 Phyrnautobahn wird der Nord-Süd Transit von Dresden über Prag und Linz ebenfalls diese Route wählen. Die Belastung des Murtales und der gesamten Region Mittelkärnten wäre immens hoch!



 
 
 

Ein Kommentar zu “Daten+Fakten”

  1. am 22. Juni 2009 um 11:32 1.dr.dieter schmidt schrieb …

    http://ooe.orf.at/stories/369969/

    soviel zu den versprechen der asfinag

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