Bürgermeister erfreut über mögliches Aus

Webmaster, 20. Dezember 2009 | Pressespiegel, S 37 offiziell

S 37 Der Schmerz hält sich in Grenzen

Da Asfinag kein Geld hat, wackelt Ausbau der S 37: Viele Bürgermeister im Bezirk darüber erfreut.
KLEINE ZEITUNG, 17.12.2009 | Andreas Kanatschnig

Ausbau der S 37 steht in den finanziellen Sternen

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Wir sind gegen den Transit. Die Strecke ist aber gefährlich, daher sollte man zum Beispiel Teilstücke wie bei Zwischenwässern entschärfen. Wenn der Ausbau aber nicht kommt, hält sich mein Schmerz in Grenzen”, sagt Josef Kronlechner, Bürgermeister von Friesach.

Andere Bürgermeister sehen es ähnlich

“Wir sind für den Sicherheitsausbau, was immer man darunter versteht. Wenn die S 37 nicht ausgebaut wird, muss man den Urzustand wieder herstellen, die Maut aufheben und die Abfahrt Taggenbrunn wieder aufmachen”, sagt St. Georgens Bürgermeister Konrad Seunig. Besondere Freude herrscht unter den Bürgerinitiativen. “Wir haben eineinhalb Jahre gekämpft, ein Aus wäre für uns schön”, sagt Gerald Grün, Obmann “S 37 Nein, Danke! Friesach-Metnitztal”. Er hofft auch, dass der Verfassungsgerichtshof die 7,5-Tonnen-Beschränkung zwischen Scheifling und Dürnstein nicht aufhebt. “Für uns wäre das eine Katastrophe”, sagt Grün.

“Haben nichts davon!”

Heinz Wagner, Bürgermeister von Micheldorf, war immer gegen den Vollausbau: “Wir sind ja stärker betroffen als andere Gemeinden. Außerdem haben wir wirtschaftlich nichts davon, wie Landeshauptmann Gerhard Dörfler behauptet. Den Bürgern und mir ist es recht, wenn der Ausbau nicht kommt.” Für den Sicherheitsausbau in Pöckstein ist er aber. Martin Gruber, Bürgermeister von Kappel, ist dafür, dass die Maut wieder aufgehoben wird, wenn der Vollausbau nicht kommt.

In St. Veit ist Bürgermeister Gerhard Mock erbost

“Ich bin sehr verärgert über die Projektentwicklung. Ich fordere, dass die ursprünglichen Zusagen bezüglich Maßnahmen und Zeitleiste eingehalten werden. Ich möchte in Erinnerung rufen, dass in den letzten sieben Jahren auf der Strecke 20 Menschen ums Leben gekommen sind.”
 
 
 

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