OKTOBERFEST
Webmaster, 24. Oktober 2009 | Aktivitäten+Termine
Oktoberfest der 16 Bürgerinitiativen gegen S36/S37
Nach einem Jahr mit vielen Veranstaltungen und Aktionen gaben wir noch einmal ein kräftiges Lebenszeichen. Der Friesacher Reitplatz wurde am 24.Oktober zum Schauplatz eines lustigen und informativen Oktoberfestes.
Wie es sich gehört
Der Frühschoppen startete um 10:00 mit Weißwürsten, Brezeln und Hirter Bier..
Für eine reichliche und bunte Verpflegung mit „Lueders Suppen“, Kuchen und Kaffe war bestens gesorgt. Glücklicherweise hatte auch der Wettergott ein Einsehen, bis auf wenige Regentropfen blieb uns das Schirmetragen erspart. Auch die Kleinen kamen auf ihre Rechnung: Schminken, Stelzenlaufen, Dosenschießen, ein Mäuselabyrinth und viele weitere Überraschungen standen auf dem Programm.
Gemeinsame Erklärung
„Ein mündiger Bürger ist einer, der sich in seine eigenen Angelegenheiten einmischt.“ Unter dieser Devise von Karl Kraus haben wir 16 Bürgerinitiativen eine gemeinsame Erklärung verfasst. Die Obleute der Initiativen schildern die besondere Betroffenheit ihrer Regionen und namhafte Fachautoren nehmen Stellung zum – wie es Fritz Gurgiser in seinem Vorwort nennt – S37-Ausbau-Irrweg.
Um 11:00 wurde die Erklärung „Warum wir unsere Heimat vor Transit schützen“ der Öffentlichkeit präsentiert.
Dancin’ on the Street
Ab 12:00 gehörte die B317 für eine Stunde dem Protest gegen den Ausbau der S37.
Pantomimen, eine Brass Band, Trommler und eine lautstarke Schar von Menschen erhoben ihre Stimmen für den Erhalt ihrer Regionen und gegen die Schaffung einer Transitschneise durch ihre Orte und Täler. Eine Schweigeminute bildete den Kontrast zur ansonsten gar nicht schweigsamen Menge der Wachsamen und Besorgten.
Information und Unterhaltung
Zum Besprechen und Erklären gab es mehr als genug. Bis der letzte Krug geleert und die letzte Frage beantwortet war, blieb der Friesacher Reitplatz die Bühne dieses vergnüglichen Festes der „S37-Widerstandsfront“. Wer es gelassener angehen wollte, setzte sich einfach in die Musik-Ecke, plauderte mit Freunden oder gönnte sich noch ein weiteres Stück köstlichen Kuchen aus der Cafe-Bar.
Am nächsten Tag – beim Aufräumen – wurde kurzerhand beschlossen: Nächstes Jahr kommen wir wieder, Sie hoffenlich auch!
“Schon schweigen ist Betrug”
Konstantin Wecker
1 Kommentar »












am 25. Oktober 2009 um 09:28 1.Peter schrieb …
Ihr Lieben!
Danke für Euer ermutigendes Fest.
Ich habe mich von Eurer Buntheit, Eurem Engagement und Eurer Kraft anstecken lassen.