Straßen können uns nicht satt machen

Webmaster, 15. August 2009 | Allgemein

Sehr geehrter Herr Magister Gassner,

ich erinnere mich noch an Ihren Kommentar in der WK-Regionalschrift vom Juli 2009.  Darin führen Sie an wie wichtig die Erreichbarkeit für die Standortentwicklung sei. Nun gibt es einen massiven Anstieg bei den Arbeitslosen im Bezirk Knittelfeld und im Mürztal (Artikel orf.at). Das obwohl Sie die S36, die S6, die A9 und die S35 in unmittelbarer Nähe haben.Was läuft hier falsch? Finden die Knittelfelder, Leobener und Mürztaler nicht auf die Autobahn um an all die hochdotierten Jobs heranzukommen? Können Sie da helfend eingreifen?

Interessanterweise hört man nichts davon, dass der Bezirk Murau von ähnlichen Problemen betroffen sei. Wie wäre es, wenn Sie einmal zu einem solchen Sachverhalt eine fundierte Stellungnahme abgeben würden.Außerdem würde ich es angebracht finden, wenn die Wirtschaftkammer und auch Sie sich in dieser Krisensituation durch tatsächliche Aktionen auszeichnen würden und nicht nur „lehrreiche“ Kommentare abgeben.

Ich erwarte mir von Ihnen eine klare, verständliche Aussage, warum – aus Ihrer Sicht – unser Bezirk wirtschaftlich weniger von der Krise betroffen ist und warum Sie unbedingt möchten, dass mit Milliardenaufwand hier eine massive Verschlechterung produziert werden soll.Bitte senden Sie mir Ihre Stellungnahme bis Ende der kommenden Woche, denn ich benötige diese als Vorbereitung für eine größere Diskussionsrunde mit lokalen Politikern.

Mit Gruß aus dem (hoffentlich ewig) autobahnfreien Neumarkt,

CSi Fassadentechnik
Ing. Christian Simbürger
Mitglied der Wirtschaftskammer Österreich

Wiener Straße 13
8820 Neumarkt
Österreich
c.simbuerger@i-group.at
www.i-group.at

 
 
 

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