Guter Hirte?

Gerald, 15. August 2009 | Allgemein, Pressespiegel

Transparente gegen S 37 sorgen für hohen Wellengang

Die ASFINAG rechnet mit korrupten Politikern, gierigen Lobbyisten und phlegmatischen interesselosen Bürgern. Das ist die Supermischung um Monsterprojekte wie die S37 durchzubringen. Der Obmann des Pfarrkirchenrates von Friesach (Artikel Kärntner Tageszeitung), Josef Pepper sagt: „Wir (wer bitte ist wir????) sind weder für noch gegen den Ausbau der S37“. Wenn Jesus auch so gedacht hätte, dann gäbe es heute kein Christentum. Leben heißt sich entscheiden und seinen Beitrag zur Schöpfung zu leisten. Also bitte Hr. Pepper, das Gleichnis von Schaf und Hirte nochmals überdenken.

mit freundlichen Grüßen

Gerald Grün
Obmann
S37neindanke, friesach-metnitztal gegen transit
+43 660 650 86 99
gerald.gruen@verkehrt.info
www.verkehrt.info
www.s37neindanke.org


 
 
 

Ein Kommentar zu “Guter Hirte?”

  1. am 11. September 2009 um 00:19 1.Moreau schrieb …

    „Wir sind weder für noch gegen den Ausbau der S37″, sagte also Josef Pepper, der Obmann des Pfarrkirchenrates von Friesach. Das erinnert mich an ein altes Deix-Plakat zu Zwentendorf mit Alois Mock: “Ich bin dafür bzw. dagegen dass Zwentendorf auf- bzw. zugesperrt wird.” Ohne viel Nachdenken wird einem sofort klar, der Herr Pepper hat keinen Pfeffer, aber ein Talent für politische Rhethorik: „Wir sind weder für noch gegen den Ausbau der S37.” Nur ja nicht anecken.
    Vielleicht möchte der Herr Pepper in einer meditativen Stunde trotzdem einmal über folgende Worte von Pastor Niemöller nachdenken:

    Als die Nazis die Kommunisten holten,
    habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
    Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
    habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
    Als sie die Gewerkschafter holten,
    habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
    Als sie die Juden holten,
    habe ich geschwiegen; ich war ja kein Jude.
    Als sie mich holten, gab es keinen mehr,
    der protestieren konnte.

    Wie Carsten Otte in “Goodbye Auto” (2009) treffend bemerkte: “Wenn man nach Belegen sucht, wie die Propaganda der Nazis auch nach dem Krieg noch gewirkt hat, muss man sich mit der Verkehrspolitik beschäftigen.”

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