Die “Enteignung” hat schon begonnen

Judith, 19. Dezember 2008 | Politik, S 37 offiziell

Aber jede Gemeinde im Planungsgebiet ist zu hören und jedermann/frau kann eine Stellungnahme abgeben. Erst nach Abschluß dieses Verfahrensteiles wird das Planungsgebiet endgültig fixiert. Jedermann kann bis 13. Jänner seine Stellungnahme absenden, die Stellungnahmen der Gemeinden müssen bis 20.1. 09 beim Ministerium eingelangt sein.

Natürlich ist daran gedacht, dass eine Gemeinde ein Gebiet herausreklamiert, wenn sie der Meinung ist, dass dort nie und nimmer eine Trasse geführt werden kann/soll. Ich meine, dass man die Stellungnahmen dazu verwenden sollte, sich ganz entschieden gegen die Strasse überhaupt auszusprechen. Dabei kann man alle Argumente (Verkehrsprotokoll, Lärm, Abgase, Feinstaub, Wertvernichtung, biologische Landwirtschaft, Tourismus, Gefahrenerhöhung durch LKW-Lawine……..) in möglichst vielen Stellungnahmen sowohl an das Ministerium als auch an die Gemeinden für deren Stellungnahme geltend machen.

Wir wollen keine Autobahn

- und deshalb wollen wir auch kein Stückchen eines Gemeindegebiets im Planungsgebiet, die Planungen sollten umgehend eingestellt werden. Eine hochrangige alpenquerende Straße ist rechtswidrig. Warum will man unser Geld für Planungen ausgeben?

Schriftliche Stellungnahme einbringen bei:
Bundesministerium
für Verkehr, Innovation und Technologie
Stubenring 1
1010 WIEN

Kundmachung GZ.BMVIT-317.437/0004-II/ST-ALG/2008 des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie zum Download
 
 
 

Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben