10 Argumente

Webmaster, 21. Juni 2008 | Allgemein

…gegen den S 37 Ausbau

Dauerlärm macht krank

Lärm stört massiv, und wirkt sich negativ auf unsere Gesundheit und Lebensqualität aus. Der Verkehr – insbesondere der Straßenverkehr – ist dabei die hauptsächliche Lärmquelle. Herz- Kreislauferkrankungen, Erschöpfungszustände, Depressionen, Schlafstörungen, Stress, Leistungsminderung und andere Zivilisationskrankheiten werden von Lärm mit verursacht. Autobahnlärm hört bei den Schallschutzwänden nicht auf, er ist überall im Tal über viele Kilometer weit zu hören, und das ununterbrochen!

Schlechte Luft

Luftverschmutzung verursacht eine Vielzahl von Krankheiten und verkürzt das Leben nachweislich. Besonders schädlich sind in diesem Zusammenhang die KFZ-Abgase Kohlenmonoxid, Stickoxide (NOx), Stickstoffdioxid, Benzol, ultrafeine Partikel und bodennahes Ozon. Aufgrund unserer Beckenlagen werden bei Inversionswetterlagen bereits jetzt internationale Grenzwerte überschritten. Wir wollen kein gesundheitliches Sanierungsgebiet werden, wie es das Inntal heute ist, wo sich die Atemwegs -Erkrankungen der Kinder innerhalb weniger Jahre verdoppelt haben. Besonders gefährdet sind auch ältere Menschen.

Naherholungsgebiete bedroht

Wandern, Radfahren, Golf spielen und andere Aktivitäten in der Natur gehören zu den schönen Dingen im Leben. Sie sind der Ausgleich zu den Anforderungen des beruflichen Alltags. Eine transitorientierte Verkehrsroute würde viele beliebte Naherholungsziele unwiderruflich zerstören.
 
 

Tourismus adieu

Sanfte und clevere Tourismuskonzepte werden durch den Belastungs-Korridor unmöglich gemacht. Touristische Investitionen (Naturpark, Radwanderweg, Burgen und Schlösser …) werden ad absurdum geführt, eine erfolgsversprechende Entwicklung unmöglich gemacht.
 
 

Kulturschande

Wir haben das Glück, in einem der schönsten und gleichzeitig kulturell wertvollsten Gebiete Österreichs, ja Europas, zu leben. Eine Vielzahl von sichtbaren und verschütteten Denkmälern weist weit in die Vergangenheit zurück. Der geplante Straßenbau ist wie ein Schnitt in das Herz dieser Region.
 

Landwirtschaft + Lebensmittel

Die geplante Trasse führt durch bedeutende landwirtschaftliche Gebiete, das Krapp- und das Zollfeld sind als Kornkammern berühmt. Hier haben sich auch sehr viele Bio-Betriebe etabliert. Eine Transitautobahn oder eine Schnellstraße in ähnlicher Form wären ein Verwüstung.

„Urlaub auf dem Bauernhof” direkt an der Straße?

Transitlawine stoppen

Die Zukunft verlangt reife und intelligente Verkehrskonzepte. Eine ungebremste Forcierung des LKW-Schwerverkehrs durch weitere Transitrouten ist absolut abzulehnen. Bürger und Politik sind gefordert! Wir brauchen zukunftsfähige Lösungen für den Gütertransport und den öffentlichen Verkehr.
 

Nachhaltigkeit + Zukunft

Das Zeitalter der leichten Nutzung fossiler Rohstoffe geht zu Ende. Um unseren Wohlstand zu sichern, bedarf es neuer Wege. Volksvermögen darf nicht durch unsinnigen Straßenbau vernichtet werden, denn gesamtwirtschaftlich betrachtet ist das Ausbauprojekt S37/B317 eine absolute Fehlinvestition. Von der Entwertung der angrenzenden Wohnhäuser und Grundstücke ganz zu schweigen.

Natur

Es geht um unser Leben. Wir können nicht warten, bis sich Schädigungen der Natur in befürchtetem Ausmaß einstellen. Der Menschenverstand muss unser Handeln bestimmen.

Stephan Schmidheiny (*1948), schweizer. Unternehmer (SMH – “Swatch”)

 

Region

Naturpark Zirbitzkogel – Grebenzen, Hemmaland, Vierbergelauf, Genussregion, Natura 2000 Projekte, Puxer Loch, Furtner Teich, Längsee, Wildbad Einöd, Norische Region und, und, und… Durch eine breite Verkehrsschneise wird jede Form der Regionalentwicklung verdorben.

Ganz nach der Devise: Schnell durch und schneller weg!
 

10 Gründe, etwas zu unternehmen!

Wir dürfen die Sorge und Verantwortung für unseren Lebensraum auf keinen Fall alleine der Politik überlassen. Mündige und kritische Bürger sind wichtiger denn je!
 
 
 

2 Kommentare zu “10 Argumente”

  1. am 7. Dezember 2009 um 00:18 1.Daniel Maslen schrieb …

    Nein zu s 37 Auto strasse

  2. am 22. Dezember 2011 um 15:27 2.Andrea Kall schrieb …

    Hallo,

    gratuliere zur Initiative, die mir erst heute zufällig unterkam. Ich bin auch gegen den Ausbau – aus vielen Gründen. Ich denke, eure Initiative muss stärker in die Öffentlichkeit. Vielleicht ist es eine Idee Facebook einzusetzen. Damit erreicht ihr auch die junge Bevölkerung. Uns ist das Thema auch nicht egal.

    Viel Erfolg weiterhin!

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