Herzlich willkommen!

Webmaster, 21. Juni 2008 | Allgemein

Bin ich hier verkehrt? Nein auf keinen Fall! Sie sind genau richtig, wenn Sie sich über die Hintergründe zum geplanten Ausbau der S 37 zwischen Klagenfurt und Judenburg informieren wollen. Ein Vorhaben, das uns Menschen in dieser Region zu Opfern des internationalen Schwerverkehrs machen soll.

Verkehrt ist vielmehr das Konzept der Mächtigen in diesem Land, von langer Hand geplant, eine neue Transit – Verbindung quer durch Kärnten und die Steiermark zu treiben. Gar zu gerne möchte man uns dieses Mega – Projekt adrett verpackt als „Sicherheits – und Ortsdurchfahrt – Entlastungsgeschenk” verkaufen. Doch die wirklichen Tatsachen, die nun langsam ans Licht der Öffentlichkeit dringen, sprechen eine ganz andere Sprache.

Zum Beispiel: Eine nahezu Verdoppelung der gesamten Trassenbreite im bereits existierenden Schnellstraßen – Bereich in Kärnten mit Anschlussknoten, die jeweils mehrere Hektar Land verschwenden.

Oder: Breite Korridore im steirischen Naturpark Grebenzen, die sich im engen Tal unmittelbar an den Ortschaften vorbeidrängen.

Wer 1+1 zusammenzählen kann, wird leicht erkennen, wem dieser Vollausbau wirklich dienen würde.

Was ist zu tun?

In erster Linie geht es um wirkliche Information, ganz abseits von teilweise verwaschenen Zeitungsinseraten, die den gutgläubigen Bürger gerne für dumm verkaufen möchten. Das ist der Grund für diese Internetpräsenz. Und auch der Grund für viele von uns, sich zu Bürgerinitiativen zusammenschließen, um der Stimme der Vernunft Gehör zu verschaffen. Durch Aufklärungsarbeit in der persönlichen Umgebung, über Informationsveranstaltungen, Gespräche mit den Regionalpolitikern,… jede Möglichkeit soll recht sein.
Weitere wichtige Infos finden Sie auf www.s37neindanke.org
Ein unmfassendes Pressearchiv zum Nachlesen

Bereit zur Diskussion

Gar zu gerne möchte man uns das Mäntelchen der „rückwärtsgewandten Idealisten” umhängen, milde lächelnd einer Definition von Fortschritt nachhängend, die in Wirklichkeit schon längst überholt ist. Um unseren Wohlstand und unsere Lebensqualität zu erhalten, brauchen wir neue Konzepte für die Zukunft, und gerade der Verkehr ist dabei ein Schlüsselthema.
Alle Argumente, jeder Artikel dieser Website ist offen für gute Ideen und konstruktive Kommentare. Notwendig dazu ist lediglich eine kurze Anmeldung unter „LOGIN”.
Stehen Sie zu Ihrer Meinung! Denn was wir dringend brauchen, sind mündige Bürger, die bereit sind, ein Stück Zukunftsgestaltung in die eigene Hand zu nehmen.

Ich will etwas tun:

Wenn Sie keinen Artikel kommentieren, aber Mitglied einer Bürgerinitiative werden wollen, haben Sie hier die Möglichkeit. Weitere Informationen oder Einladungen zu Informationsveranstaltungen senden wir Ihnen gerne zu. Vielleicht wollen Sie auch ganz einfach Ihre Meinung deponieren:

5 Kommentare zu “Herzlich willkommen!”

  1. am 6. November 2009 um 18:43 1.Anderl schrieb …

    Grüß Gott,
    hier meine Meinung zum Ausbau der S37:
    Der Ausbau der S37 ergibt sowohl für Wirtschaft,
    Tourismus, Menschen und vor allem für die Sicherheit der Einwohner sowie der Reisenden durchaus Sinn.
    Als Beispiel möchte ich nur die derzeitige Verkehrssituation in Neumarkt i.d.Stmk. nennen.
    Gegenargumentation der “10Argumente”:
    1. Der Verkehrslärm ist jetzt auch schon da und wird wahrscheinlich nicht sehr viel lauter.
    Außerdem wird die s37 mit einem lärmminderndem Belag asphaltiert.
    2. Immer mehr Fahrzeuge haben bessere Schadstoffemissionen, der Wert von 200g/km wird nur noch selten überschritten.
    3. die Naherholungsgebiete werden durch die s37 kaum gefährdet (spreche aus Erfahrung)
    4. Durch einen Ausbau der s37 werden mehrere Menschen durch das schöne Kärnten/ die schöne Stmk. fahren und merken, dass man auch hier seinen Erholungsurlaub machen kann. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass derzeit jemand gerne in Neumarkt o.ä. seinen Urlaub verbringt.
    5. Viele menschen, die bis jetzt ihren urlaub wo anders machten werden durch die s37 erst auf die örtliche Kultur aufmerksam.
    6. Durch einen Ausbau der s37 können verderbliche Lebensmittel schneller transportiert und somit auch in ganz Österreich angeboten werden. Die Agrarwirtschaft wird in den betroffenen Gebieten kaum darunter leiden.
    7. Von dem vermehrten Transitverkehr werden die Bewohner der Ortschaften auch nicht mehr merken als zum jetzigen Zeitpunkt
    8.Das Zeitalter der leichten Nutzung fossiler Rohstoffe geht zu Ende. Um unseren Wohlstand zu sichern, bedarf es neuer Wege. Durch effiziente Vernetzung der Infrastruktur kann somit viel Treibstoff gespart werden.
    9. Beim Bau der s37 wird sicherlich auf Schonung der Natur geachtet. Die UVP s werden dies bestätigen.
    10. Die Regionen werden näher zusammenwachsen und der Zusammenhalt des Wirtschaftsstandortes Kärnten/Stmk.
    wird durch bessere Infrastruktur gestärkt.
    So, das war meine Meinung zur s37.
    Anderl

  2. am 6. November 2009 um 18:47 2.Anderl schrieb …

    Ergänzung zum 1. Eintrag
    Falls Sie im Begriff sind, meinen Eintrag zu löschen,
    ist dies keine Diskussionsplattform, sondern eine einseitige Propaganda – Website

  3. am 14. November 2009 um 07:18 3.Anicius Manlius Severinus Boethius schrieb …

    Tja Anderl, du scheinst sehr lückig informiert zu sein. Die geplante S 36/37 bringt eine dramatische Zunahme an Verkehr und LKW-Transit, das belegen schon – völlig nüchtern – Zahlen der Asfinag. Zuerst haben wir eine jahrelange Belastung durch die Megabaustelle, dann verdoppelt sich der Verkehr und vervielfacht sich der Schwerverkehr, und schließlich müssen wir früher oder später für jeden km Maut zahlen, nachdem schon der Bau durch öffentliche (=unsere) Mittel finanziert wurde.

    Hättest Du geschwiegen, wärest du ein Philosoph geblieben.

  4. am 15. November 2009 um 10:29 4.Anderl schrieb …

    Ebenso belegen die Zahlen der Asfinag, dass sich der Transitverkehr auch ohne s37 vermehrt, aber der Verkehr dann nicht mehr mitten durch die Ortschaften rollt.
    Außerdem ist es nicht immer Aufgabe der Philosophen, zu schweigen… Sokrates musste, weil er die Wahrheit sagte und nicht nichts sprach, sterben.

  5. am 26. November 2009 um 10:13 5.Björn Zedrosser schrieb …

    Ich denke, dass wir im ausrollenden Fossil-Brennstoff-Zeitalter unser aller Geld sinnvoller verwenden sollten als neue hochrangige alpenquerende Straßen zu bauen.
    Björn Zedrosser
    Naturschutzreferent des Alpenvereines in Kärnten und Mitglied des Naturschutzbeirates
    26. 11. 2009

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